Dalida: Die Exotin des Chansons (3.)

Iolanda wollte ihren neuen musikalischen Stil im Olympia präsentieren: Doch der Besitzer des Olympia, Bruno Coquatrix, glaubte nicht daran, dass sie mit ihrem neuen Stil das Publikum anziehen würde. Auch Dalida selbst zweifelte: Sie war sich nicht sicher, ob ihr Publikum, das Chansons wie Bambino gewöhnt war, melancholische Chansons akzeptieren würde.

Dalida: Die Exotin des Chansons (2.)

Der Erfolg von Bambino war enorm: Sie erhielt für 300.000 verkaufte Schallplatten von Bambino eine Goldene Schallplatte. Doch hier war die Erfolgsreise von Dalida noch lange nicht zu Ende.
Lucien Morisse, ihr Geliebter und zugleich ihr Manager, landete einen zweiten Hit mit ihr: Gondolier.
Das Lied wurde in französischer und italienischer Sprache geschrieben – das verbesserte die Erfolgschancen. Der Plan ging auf: Gondolier wurde Dalidas zweiter großer Hit – diesmal feierte das Lied auch in Italien großen Erfolg. 

Dalida: Die Exotin des Chansons (1.)

Es war ein Leben, das von der Sehnsucht nach Liebe geprägt war: Das Leben der Iolanda Cristina Gigliotti. Unter ihrem Künstlernamen Dalida wurde sie weltberühmt.
Sie sang in nicht weniger als zehn Sprachen und wurde von einem breiten Publikum bewundert.
Ihr Image: Die „Madonna“. Es gab Kritiker, die Dalida mit einer Schönheit aus dem alten Ägypten verglichen.
Aber wer war Iolanda Gigliotti? 

Ayrton Senna: Der Mann mit Charisma (7.)

Ursprünglich plante Senna, für die Saison 1993 zu Williams zu wechseln. Williams-Fahrer Mansell stieg nach seinem Weltmeisterschaftstitel 1992 aus der Formel Eins aus.
Doch Senna hatte etwas nicht eingerechnet bei seinem Plan: Alain Prost, der nach einem Jahr Auszeit wieder bei Williams in die Formel Eins einstieg, hatte Vorkehrungen getroffen. In Prosts Vertrag war festgeschrieben, dass Ayrton Senna nicht sein Teamkollege werden durfte. Damit war Sennas Williams-Option für 1993 geplatzt. Ihm blieb nichts anderes übrig, als bei McLaren zu bleiben, wollte er nicht ein Jahr aussetzen. 

Ayrton Senna: Der Mann mit Charisma (6.)

„Ich lehne es aber ab, vor einem Kampf davonzulaufen. Das ist meine Natur. Ich kämpfe bis zum Schluss, egal was passiert, egal was es kostet, damit wir wenigstens einmal Gerechtigkeit in die Formel 1 bringen.“ Das sagte Ayrton Senna im Zuge des Presseskandals, der sich nach dem Zwischenfall beim Grand Prix von Suzuka 1989 entfachte.

Mirella Freni: Die Magie einer Stimme

Sie galt als die Lieblingssängerin von Herbert von Karajan, war eine Freundin der Maria Callas und wuchs mit Luciano Pavarotti auf: Mirella Freni.
Als Mirella mit zehn Jahren einen Gesangswettbewerb gewann, riet man ihr, ihre Stimme zu schonen: So würde sie es eines Tages zu einer großen Sängerin bringen, prophezeite ihr der Tenor Beniamino Gigli. Sie befolgte den Rat: Jahrelang sang Mirella nicht und ließ ihrer Stimme genügend Freiraum, damit sie sich entwickeln konnte. 

Ayrton Senna: Der Mann mit Charisma (5.)

Die Formel Eins-Weltmeisterschaft 1989 war von Veränderungen bestimmt: Ab sofort waren keine Turbolader mehr erlaubt – Honda war gezwungen, auf Saugmotoren zu setzen. In der letzten Saison noch waren Saugmotoren auf der Rennstrecke verpönt: Wer Saugmotor fuhr, fuhr meist den Turboladern hinterher.
Honda entwickelte aber einen Saugmotor, der einem Turbolader in nichts nachstand – außer im Fahrkomfort.

Ayrton Senna: Der Mann mit Charisma (4.)

Sennas Traum, mit dem Lotus-Team Weltmeister zu werden, war 1987 vorbei: Zwar fuhr er inzwischen mit Honda-Motoren, die ihm einen Vorsprung verschafften, das Umfeld bei Lotus passte aber nicht mehr zu Ayrton Senna.
Senna hatte zwar bereits Pläne, sein Team kam ihm aber zuvor: Der brasilianische Fahrer Nelson Piquet wurde bei Lotus für die Saison 1988 unter Vertrag genommen – Senna wurde im Voraus nicht informiert. Da Senna zu diesem Zeitpunkt noch keinen festen Deal mit einem anderen Team hatte, war seine Zukunft ungewiss…